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Gepostet by on Dez 13, 2012 in iPad, iPhone | Keine Kommentare

1Password 4.0 Review

1Password 4.0 Review

Passwörter sind eines jener Dinge, welche jeder von uns hasst aber trotzdem täglich benutzt. Es gibt einfach kein Entkommen, was Passwörter betrifft. Jeder Service, jede Website will, dass wir einen Account erstellen und dementsprechend auch ein Passwort hinterlassen. Aus Faulheit nutzen viele Leute für jeden Service genau das gleiche Passwort, hat man ersteinmal eines herausgefunden, dann kann man sich bei jedem beliebigen Account einloggen. Die optimale Voraussetzung wäre, dass für jeden Account ein anderes Passwort verwendet wird. Am besten auch ein langes Passwort mit verschiedenen Zahlen und Zeichen, die absolut keinen Sinn ergeben. Aber wie merkt man sich diese Passwörter? Aufschreiben? Auf einem Zettel, oder in einer Notiz-App? Möglich, aber nicht ideal. Seit gut 2 Jahren nutze ich nun die ideale Lösung, um Passwörter zu Verwalten und abzuspeichern. Die App ist auf jedem neuen Gerät die Nr. 1 und wird als aller erste App installiert und genutzt. Es handelt sich dabei um 1Password (App Store Link). Keine andere Applikation hat mein Leben derart verbessert und erleichtert, wie dies 1Password getan hat und tut. Die App kümmert sich um all eure Passwörter und schützt diese vor unerwarteten Zugriffen mit einem “Master Password”. So müsst ihr euch nur ein einziges Passwort merken, dieses öffnet euch dann den “Safe” zu all euren Logindaten. Wieso komme ich ausgerechnet heute auf die Idee, über 1Password zu sprechen? Genau heute wurde die 4. und neuste Version von 1Password lanciert. Vorerst nur auf dem iPhone und iPad, in Zukunft soll die Mac-Version (Mac App Store Link) folgen und ebenfalls auf Version 4.0 geupdatet werden. Beim ersten Start der neuen Version, die als neue Universal-App angeboten wird, werdet ihr gleich gebeten, eure bestehenden 1Password-Daten zu importieren. 1Password bietet euch dabei eine grosse Auswahl an Möglichkeiten, so könnt ihr mit einer bereits installierten 4er-Version und iCloud synchronisieren. iCloud-Sync ist eines jener Features, die erst mit der neusten Version implementiert wurden. Weiterhin ist der Sync mit der eigenen Dropbox möglich, ein Feature, welches 1Password seit Version 3.5, dem letzten “ernsten” Update besitzt und welches die App erst so richtig nützlich gemacht hat. Die Synchronisation über Dropbox ist auch jene Variante, die ich präferiere und nutze, ein Grund dafür ist “1PasswordAnywhere“, welches ermöglicht, 1Password in jedem Browser zu nutzen. Weiterhin könnt ihr eure Daten von einer älteren Version, die auf dem Gerät installiert ist übernehmen oder euch ein Keychain-File via iTunes Filesharing auf euer iPhone/iPad laden. Die Einrichtung ist schnell erledigt und ihr werdet von der integrierten Datenbank begrüsst. Alteingesessene User werden auch bemerken, dass in der iPhone-Version nur noch das Master Password verwendet wird, ein mobiler Code wie früher ist nicht mehr nötig. Die Leute von AgileBits haben sich mit Version 4.0 endlich vom alten Standardlayout verabschiedet und die Oberfläche komplett erneuert und überarbeitet. Der erste Eindruck gefällt, die App ist neuerdings in 3 verschiedene Ansichten unterteilt. Den Favoriten, Kategorien und Ordner. Favoriten habe ich mir schon lange gewünscht, bei mittlerweile rund 300 Logins geht durchaus auch mal die Übersicht verloren. Mit den Favoriten kann man sich aber endlich seine meistbenutzten Logins hinterlassen und diese schnell aufrufen. Favoriten & Kategorien Unter Kategorien könnt ihr euch eure Logins in unzählige Kategorien einordnen und sortieren. So steht beispielsweise eine Kategorie für Bankkonten, E-Mail Accounts, Logins oder auch Kreditkarten zur Verfügung. Dabei befinden sich auch die generierten Passwörter, ein Feature, welches ich oft nutze, um mir Passwörter zu Erstellen. Dies wurde mittlerweile direkt in den Erstellungsdialog von neuen Logins integriert, ein einziges Password zu generieren ist meines Wissens nach nicht mehr möglich. Zu guter Letzt gibt es die Möglichkeit, neue Passwörter in Ordnern zu Sortieren. So kann man sich beispielsweise seine Social Networks, E-Mail Accounts oder auch Apple IDs separat sortiert anschauen. Ordner sind sicherlich eine gute Idee, persönlich habe ich aber die sinnvolle Benutzung dafür noch nicht gefunden. Wir schaffen es jetzt, unsere Passwörter zu Sortieren und damit auch zu Finden, nun müssen wir nur noch das Passwort finden und kopieren. Auch hier haben die Entwickler – das nehme ich jedenfalls an – gut mitgedacht und überlegt, wie man dies idealerweise lösen könnte. Zum einen hat man natürlich die Detail-Ansicht, in welcher man Benutzernamen, Passwort und alle weiteren Daten einsehen kann. Ein Tap auf das jeweilige Feld genügt, um das Kopier-Menü hervorzurufen und das Passwort zu Kopieren. Aus eben jenem Menü ist es auch möglich, das Login zu den Favoriten hinzuzufügen, in einen Ordner einzusortieren oder das Login per Mail weiterzusenden. Detailansicht & Copymenu Die oben genannte Möglichkeit funktioniert elegant und schnell, aber es ginge besser und vor allem noch schneller. Dies haben sich wohl auch die Entwickler gedacht und eine weitere Möglichkeit eingebaut, wie Passwörter kopiert werden können. Streicht man über den Eintrag des Accounts von links nach rechts, dann öffnet sich der Blick auf ein kleines Menü, in welchem man einen Account “favorisieren” kann, die Website im internen Browser (dazu gleich mehr) öffnen kann und mit welchem man direkt das Passwort kopieren kann. Schneller und einfach geht’s nicht! 1Password möchte euch den Umgang mit Passwörtern so weit wie möglich vereinfachen und eleganter gestalten. Auf dem Mac und mittlerweile auch unter Windows gibt’s dafür eine Browser-Extension, dank welcher die Logins immer automatisch ausgefüllt werden. Auf dem iPhone/iPad ist dies bekanntermassen aufgrund der Beschränkungen (Sandboxing) leider nicht möglich. Um trotzdem eine ähnliche Experience zu ermöglichen haben die Entwickler einen Browser in die App eingebaut. Geöffnet wird dieser, in dem der entsprechende Button in den Bildschirm gezogen wird. Browser Der Browser ist schön gestaltet, er gleicht dem allgemeinen Look der App. Erfreulich ist erst einmal, dass auf ein Suchfeld verzichtet wurde und man quasi eine “Omnibar” erhält. Mit dem Browser können natürlich alle Websites nach Wahl besucht und geöffnet werden, ist die Website erst einmal geladen, dann könnt ihr mit dem Schlüssel-Symbol in der Menüleiste eure Logins für die jeweilige Website aufrufen. Ein Klick, die App füllt die Felder selbständig aus und schon seit ihr eingeloggt. An sich ein geniales Konzept, leider wird aber kaum jemand extra diesen Browser nutzen, der durchaus komplizierter aufrufbar ist. Die Features sind bekannt, die App erklärt. Fehlt nur noch eines: Die iPad-Version. Vor dem Update war diese meist eher weniger befriedigend, viele Features vom iPhone fehlten auf dem iPad und konnten nicht genutzt werden. Sie erledigte ihren Zweck und hat ermöglicht, die Passwörter zu Kopieren. Nicht mehr und nicht weniger. 1Password auf dem iPad im Portrait-Mode Aber auch auf dieser Plattform bedeutet Version 4.0 einen grossen Schritt nach vorne, überall wurde gearbeitet, auch das Design ist jetzt einheitlicher als in der vorherigen Version. Besonders angetan bin ich von dem Umgang der Entwickler mit den beiden verschiedenen Ansichten auf dem iPad (Landscape und Portrait). Im Portrait-Modus lassen sich über die Seitenleiste nur die Menüpunkte (Favoriten, Kategorien und Ordner) auswählen, die Logins rücken nach oben und werden quasi zu einer Coverflow-Ansicht, die eingiermassen übersichtlich ist und auch immer Favicons bzw. Logos der Dienste einblendet, um das Suchen zu Vereinfachen. Dreht man das iPad um 90° und nutzt den Landscape-Mode, dann verschieben sich die Logins nach Links neben die Seitenleise und die Logins lassen sich von der Seite finden. 1Password auf dem iPad Die anderen Features verhalten sich auf dem iPad gleich, es lässt sich wahlweise über Dropbox oder iCloud synchronisieren, der Browser ist integriert und lässt sich genau gleich öffnen. Auch auf dem iPad finde ich diesen eigentlich sehr gut gelungen, es ist nur schade, dass diesen wohl niemand wirklich benutzen wird. Eine alleinstehende App wäre hier vielleicht eine Idee und definitiv eine App, die ich sofort kaufen würde. Ich hoffe ja, dass sich AgileBits hier in Zukunft mal Gedanken macht.

Fazit

1Password springt auf Version 4 und verbessert sich in jeglicher Hinsicht. Endlich ein modernes Design, endlich auf jedem Gerät die gleichen Features. Die Verbesserungen sind allesamt gelungen und werden wohl auch allen Usern gefallen. Am täglichen Gebrauch der App hat sich mit dem heutigen Update kaum etwas verändert, es wird einfach rundum einfacher und komfortabler, die eigenen Passwörter auch auf den iOS-Geräten zu Verwalten. 1Password ist genau jene App, die auf jedem Gerät fehlt und die ich jedem empfehle, der mich darum bittet. Es ist auch eine App, die so selbstverständlich ist und jeden User den ganzen Tag so begleitet, dass die App kaum mehr auffällt und mehr oder weniger Mittel zum Zweck ist. Genau deshalb ist dieses Update gelungen, genau hier haben die Entwickler angesetzt. Die Benutzung ist noch mit mehr Freude begleitet, die App eckt weniger an und macht sich somit auch weniger bemerkt. Ich dachte zuerst die 8.- SFr. bzw. 6.99€ (Einführungspreis) seien ein happiger Preis, beachtet man, dass es sich “nur” um ein Update handelt. Nach ausgiebigem Testen aber bin ich der Meinung, dass man Geld kaum besser anlegen kann als beim Kauf dieser Apps.

  • Design: 

    Rating: ★★★★½ 

  • Funktionalität:

    Rating: ★★★★★ 

  • Preis/Leistung:

    Rating: ★★★★☆ 

  • Alltagstauglichkeit:

    Rating: ★★★★★ 

  • Gesamtfazit:

    Rating: ★★★★½ 

Weitere Links & Informationen

1Password (AppStore Link) 1Password Hersteller: AgileBits Inc.

Freigabe: 17+
Preis: CHF 9.00 Download (Aff.Link)

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