Airfoil – Airplay-Verwaltung (Mac & iOS) im Review
Seit einigen Wochen steht neben meinem TV endlich eine Apple TV und ich bin absolut zufrieden damit. Allen voran AirPlay ist das K.O.-Feature schlechthin, die die Apple TV unterstützt und ist bei mir praktisch täglich im Einsatz, u.a. auch, weil mein Soundsystem am TV und damit auch an der Apple TV angeschlossen ist.
AirPlay hat aber einige Beschränkungen, die man ab und zu beseitigen möchte. So kann ich beispielsweise von meinem Mac (erst ab Mountain Lion) nur den gesamten System-Sound und nicht nur den Output von einzelnen Programmen an den Apple TV streamen. Ab und zu wäre aber genau dies praktisch.
Eine weitere Begrenzung der AirPlay-Funktionen ist das Streaming von Medien vom Mac aufs iPhone. Ist aktuell nicht möglich und wird wohl von Apple nie unterstützt werden. Ich persönlich empfände dies aber ab und zu durchaus als nützlich.
Aber zum Glück gibt es im Apple-Universum ja für alles eine App. In unserem Fall wäre dies Airfoil, ein Programm, welches für den Mac, euren Windows-PC und als Speaker-Version auch für iOS erhältlich ist.
Airfoil könnt ihr euch direkt über die Entwickler-Website laden und erst einmal austesten. Die App an sich ist ziemlich elegant und eher klein gehalten. Auf dem “Startscreen” werden die Lautsprecher bzw. Ausgabegeräte angezeigt, in meinem Fall habe ich die Wahl zwischen dem Apple TV und meinem Mac. Hätte ich noch einen Airport-Express oder ein anderes Airplay-fähiges Gerät, würde dieses ebenfalls in dieser Auflistung erscheinen.

Über ein Dropdown-Menü am oberen Rand von Airfoil bekommt man die Möglichkeit, von allen möglichen Soundquellen auf dem Mac auszuwählen und diese quasi zu Hijacken, damit der Sound durch Airfoil fliessen muss, um diesen später beispielsweise an Airplay-Geräte zu senden. In unserem Beispiel haben wir uns Spotify ausgewählt. Beim ersten Versuch bzw. Durchlauf bittet euch Airfoil direkt, Spotify zu schliessen und neuzustarten, damit der Soundfluss garantiert werden kann. Ist dies einmal getan, könnt ihr bereits loslegen.
Die Musik beginnt ganz normal über den Mac zu spielen, nun muss das Airfoil-Hauptfenster geöffnet werden. In diesem könnt ihr in der Auswahl der Soundquellen am rechten Rand auf “Abspielen”-Button drücken. Ist dieser aktiviert, dann wird der Sound auf dem jeweiligen Gerät abgespielt, beispielsweise dem Apple TV.

Soviel zum Airfoil-Client auf dem Mac, die Windows-Version funktioniert praktisch 1:1 ebenfalls nach diesem Prinzip und bringt damit auch Airplay auf den Windows-PC. Nun aber einige Worte zur iOS-App von Airfoil.
Bei der App ist der Name bereits Programm, sie nennt sich Airfoil Speaker (App-Store-Link) und bietet euch quasi einen weiteren (Airplay-)Lautsprecher für Airfoil. Dies funktioniert dabei quasi beidseitig, zum einen kann das iPhone auf dem Mac als Abspielgerät ausgewählt werden, zum anderen könnt ihr direkt auf dem iPhone euren Mac auswählen und von diesem aufs iPhone streamen. Wenn ihr auf eurem iPhone dabei den Stream auswählt, dann spielt die Musik interessanterweise auf dem Mac und dem von dort ausgewählten Lautsprecher weiterhin weiter und wird zusätzlich auf euer iPhone übertragen.

Jetzt wird sich wohl vielen die Frage stellen, wozu man dies nutzen möchte. Ich persönlich sehe verschiedene Möglichkeiten. Zum einen könntet ihr dank dem System euer iPhone in ein Dock auf eure Stereoanlage, euer Soundsystem stellen und das iPhone quasi als Airplay-Empfänger nutzen und dank diesem “Umweg” die Musik eures Macs auf der Anlage, dem Soundsystem hören. Zudem könnt ihr dank der App eure Musik “mitnehmen”. Nehmen wir an, ihr hört gerade einen Podcast, ein Hörbuch oder etwas ähnliches auf eurem Mac, müsst unbedingt auf die Toilette, aber möchtet den Podcast weiterhören oder dürft den spannenden Punkt der Fussball-Übertragung im Radio nicht verpassen, dann könnt ihr einfach das Abspielen auf dem iPhone aktivieren und ihr seid fertig.
Fazit
Airfoil ist eine wirklich nützliche App für alle Fans von Airplay. Super Funktionen, am Design hapert es noch ein wenig, dies ist funktional aber nicht wirklich schön. Mir persönlich hilft die App immer wieder sehr, wenn ich beispielsweise nur den Sound von einigen spezifischen Apps auf den Apple TV streamen will. Bei Airfoil kann ich mir gut vorstellen, dass die App nicht ein Muss für jeden ist. Aber schaut euch wenigstens mal an.
Ein weiterer Kaufgrund für Airfoil könnte jeder Windows-User haben, denn erst diese App ermöglicht die Verwendung von Airplay unter Windows, allerdings funktioniert damit ausschliesslich Audio-Streaming, für Video-Streaming bräuchte man erneut neue Lösungen. Airfoil erhaltet ihr auf der Entwickler-Website für 25.- Dollar bzw. 40.- $, wenn ihr sowohl die Windows- wie auch die Mac-Lizenz kauft. Die entsprechende iOS-App ist gratis verfügbar
- Design:
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- Funktionalität:
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- Preis/Leistung:
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- Alltagstauglichkeit:
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- Gesamtfazit:
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Weitere Links & Informationen
Airfoil Speakers Touch Hersteller: Rogue Amoeba Software, LLC Disclaimer: Airfoil wurde mir freundlicherweise von Rogue Amoeba zur Verfügung gestellt. Dies verändert allerdings mein Review in keiner Weise und ich bewahre die Objektivität. Trotzdem möchte ich mich über diesem Weg noch einmal beim Hersteller bedanken…

